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Sollte Schach in Schulen gelehrt werden?

Viele Schachspieler sind sich einer Meinung: Es gibt kaum ein besseres Gefühl seinen Gegner bei einer Partie Schach zu schlagen. Gerechtfertigt wird diese Euphorie mit der Tatsache, dass es sich bei Schach um einen quasi Kampf der Köpfchen handelt. So ist die Reaktion der Sieger verständlich, da jeder sich über einen solchen Sieg freuen würde.

Weltweit gilt Schach als eines der beliebtesten Brettspiele und genießt vor allem in Osteuropa einen besonders hohen Stellenwert. So wurde zum Beispiel in Bulgarien, das Schachspiel als olympische Sportart anerkannt. Armenien ging sogar einen Schritt weiter und führte Schach als ein Lehrfach an Schulen an. Alle Schüler ab sechs Jahre werden in das Schachspiel eingewiesen und das Fach genießt dieselbe Aufmerksamkeit wie andere Schulfächer.

Armenien ist mit seiner Haltung gegenüber dem Schachspiel nicht alleine, so haben auch zahlreiche Studien belegt, dass das Schachspiel zahlreiche Fähigkeiten bei Kindern fördert und trainiert. So stellt sich natürlich für andere Länder, die den gleichen Beschluss in Erwägung ziehen, welche konkreten positiven Einflüsse durch das Schachspiel als Lehrfach erzielt werden können.

Logik

Mit dem Schachspiel sind sich die Experten einig, wird das logische Denken gefördert und auf Vordermann gebracht. Das Konzept des Spiels ist geradezu dafür geschaffen logische Gedankengänge zu trainieren. An deutschen Schulen ist dieser Bereich noch weit unterentwickelt, da sich der Bildungsmechanismus nach wie vor eher auf die klassischen Lehrbücher, wie Geschichte, Mathematik oder Sprachen, konzentriert.

Lösungsorientierte Handlungsweise

Genauso wie logisches Denken misst man oft an deutschen Schulen Lernbereiche die, die lösungsorientierte Handlungsfähigkeit stärken soll. Dabei handelt es sich zweifelsfrei um ein Gebiet, der mit Übungen und auf spielerische Art und Weise auch im jungen Alter manifestiert werden kann. Schach wäre definitiv eine spielerische Form, um genau diesen Bereich weiter zu fördern.

Erinnerungsvermögen

Unser Gedächtnis ist ein wahres Wunderwerk der Natur und einer der Bereiche des Gehirns, der tatsächlich trainiert werden kann. Beim Schachspiel ist ein gutes Erinnerungsvermögen zweifelsfrei eine wichtige Fähigkeit für den erfolgreichen Verlauf des Spiels. Schülern kann durchaus mit dem Erlernen des Schachspiels, viel in diese Richtung geholfen werden.

Entscheidungsvermögen

Entscheidungen zu treffen kann zweifelsfrei schwer sein und stellt für viele Menschen ein richtiges Problem dar. Auch im späteren Alter trifft man häufig auf Menschen, die geradezu einen Graul vorweisen, sobald sie eine Entscheidung treffen müssen. Dieses Phänomen kann und sollte jedoch in einem frühen Alter adressiert werden, sodass die Psyche und das Unterbewusstsein mit einem guten Entscheidungsvermögen aufwachsen. Schach kann hier als wichtiges Tool dienen, um genau dieses zu erzielen.

Soziales Verhalten

Eine Partie Schach ist ein Wettbewerb und als solche, steht der Konkurrenzkampf im Mittelpunkt. Wie bei jeder Schlacht gibt es Sieger und Verlierer. Schach ist jedoch eine Spielart, die mit Respekt in Verbindung gebracht wird. Wie man sich als ein fairer Sieger oder Verlierer verhalten sollte, sollte auch an Schulen von den Pädagogen gelehrt werden, um Kinder auf ein richtiges soziales Verhalten vorzubereiten. Hier kann Schach durchaus als Mittel zu diesem Ziel wirken.

Stressbewältigung

Für das Schachspiel an Schulen kann mach auch das Argument anführen, dass es den Kindern hilft, Stresssituationen besser zu bewältigen. Viele Kinder leiden heutzutage auch unter dem Phänomen der Hyperaktivität, dass manchmal durch den schnellen Alltag und modernen Spielformen noch weiter verstärkt wird. Beim Schachspiel liegt jedoch die wahre Kraft in der Ruhe des Spielers und dies ist eine Eigenschaft, die mit Übung erlernt werden kann.

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Was Sie über Facebook wissen sollten (Einführung in die Sozialen Medien für Senioren)

Ganz bestimmt haben Sie schon von den Sozialen Medien gehört – heutzutage gibt es ja kaum noch Wege daran vorbei. Was vor einigen Jahren mit MySpace und StudiVZ begonnen hat, ist heute LinkedIn und ganz vorne Facebook. Vielleicht sind Sie ja selber schon dort angemeldet oder Familienmitglieder haben Ihnen davon berichtet. Soziale Medien sind digitale Wege, im Internet mit anderen Menschen zu interagieren und zu kommunizieren. Dadurch können Sie sich mit Freunden austauschen, die vielleicht nicht in der Nähe wohnen und die Sie schon länger nicht mehr gesehen haben. Ausserdem gibt es Millionen an Gruppen, denen Sie beitreten können, zum Beispiel für Rezepte, Ausflüge und allerhand anderer Themen die Sie interessieren. Aber natürlich sollten Sie sich erstmal sorgfältig informieren, was Facebook so alles bietet und wie das ganze funktioniert, denn erst danach sollten Sie eine Entscheidung fällen ob Facebook das richtige für Sie ist.

Zunächst einmal sollten Sie sich vorher überlegen, was Sie auf Facebook eigentlich machen möchten. Wenn Sie lediglich rumstöbern wollen, ohne groß selbst aktiv zu werden, dann bietet sich das ideal an. Besuchen Sie die Seiten von Freunden, Geschäften die Sie mögen oder sogar Seiten von Städten in denen Sie schon mal waren – hier warten eine Menge toller Berichte und Videos auf Sie.
Wenn Sie allerdings vorhaben, selber aktiv zu werden, dann ist dies ein sehr wichtiger Schritt und sollte unbedingt gut durchdacht worden sein. Denn das bekannte Sprichwort lautet: nichts was mal im Internet landet kann für immer gelöscht werden. Das bedeutet für Sie, dass Sie sich immer ganz sicher sein sollten, was Sie auf Facebook teilen, mit wem Sie in Kontakt treten möchten und wer Ihre persönliche Seite einsehen darf. Facebook hat viele Vorteile, aber eben auch Schattenseite, oft wird sie als Datenkrake bezeichnet die alle persönlichen Daten von Personen nutzt, um dann persönliche Werbeanzeigen nach Ihren Vorlieben zu zeigen.
Des Weiteren sollten Sie aufmerksam sein, wenn Sie auf anderen Webseiten unterwegs sind. Viele Seiten haben mittlerweile Einbettungen für Facebook, was bedeutet dass Ihre Aktivitäten auf diesen Seiten auch Einfluss auf Ihre Daten bei Facebook haben. Wenn Sie dies nicht wünschen, dann sollten Sie vorsichtig sein und dafür Sorge tragen, dass Sie solche automatischen Weiterleitungen deaktivieren.

Abschließend bleibt natürlich noch zu sagen, dass Sie um himmelswillen nicht immer alles auf Facebook und den anderen Sozialen Netzwerken teilen sollten. Es ist nach wie vor Ihr eigenes Leben, was auch so bleiben sollte. Wenn Sie weitere Fragen und Bedenken bezüglich Facebook haben, dann können Sie sich am besten immer an Freunde und Verwandte wenden, damit diese Ihnen weiterhelfen. Heutzutage sind mehr als 50% aller Menschen bei Facebook, in Deutschland und Österreich sogar mehr als 70%. Sie haben also sicherlich jemanden, der Ihnen weiterhelfen kann bei der Erstellung Ihres Facebookzugangs und was man da so machen kann.

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Kann Bildung unsere Gesellschaft verändern?

Natürlich kann sie das. Die Frage ist nur: wie?

Bildung und Erziehung gehen Hand in Hand. Kinder erhalten Bildung in Ergänzung zur Erziehung durch ihre Eltern. In der Schule sollen Kinder aufs Leben vorbereitet werden, sie sollen befähigt werden, in der Gemeinschaft, am Arbeitsplatz, in der Politik und am Alltag teilzunehmen und sich einbringen zu können. Je nach Neigung und Zielen bilden sich Individuen auch nach der Schule weiter: sie studieren, sie belegen Kurse, lesen, reisen.

Interessenkonflikte

Früher wurde Teilen der Gesellschaft – Leibeigenen, Untertanen und Frauen – Bildung verwehrt. Die Mächtigen verhinderten eine Emanzipation jener, die sie für ihre Zwecke ausbeuten wollten. Auch wenn heute in den meisten Ländern Bildung Allen zugänglich ist, ist sie nicht frei von Ideologien und Beeinflussung. Politik und Religion steuern Curriculum und Schulplan, historische und wissenschaftliche Fakten werden einseitig – nämlich im Sinne der Machthaber – dargestellt. Ein Blick in die deutschen Schulbücher während des Kalten Krieges lässt über die unterschiedlichen Lerninhalte staunen.

Bildung in nicht freier Gesellschaft

In einer nicht freien Gesellschaft wird die Bildung mehr oder weniger offensichtlich gesteuert. Das Ziel des jeweiligen Staates oder Regimes ist es, Menschen heranzubilden, die weder kritisch noch analytisch denken, welche nicht aufbegehren, sondern unreflektiert nachahmen und glauben, was die Mächtigen erzählen und versprechen. Mit dem Instrument „Bildung“ sind diese Menschen leichter zu kontrollieren und zu manipulieren. In den Schulen wird auswendig gelernt, kritische Fragen werden bestraft. Die Medien unterstützen die Bestrebungen, indem sie einseitig informieren und wohlwollend auf Seiten der Machthaber berichten. Alles andere wird zensuriert.

Bildung in freier Gesellschaft

Wollen wir jedoch eine Gesellschaft mit Bürgern, die unabhängig denken, entscheiden und handeln, sollte Bildung frei von Ideologien und Beeinflussung sein. Jeder Einzelne sollte jederzeit Zugang zu Wissen haben. Kinder und junge Menschen sollten lernen, kritisch zu denken und Gegebenes zu hinterfragen. Erwachsene jeden Alters sollten ermuntert und unterstützt werden, sich ein Leben lang weiterzubilden.

In einer freien Gesellschaft gibt es für Bildung keine Grenzen und keine Einschränkungen.

Wie verändert Bildung unsere Gesellschaft?

Fehlende oder einseitige Bildung geht oft einher mit Armut, Stagnation und früher oder später Rückschritt. Teile der Gesellschaft werden bewusst oder unbewusst ausgegrenzt. In solchen Gesellschaften hat der Bürger kein Interesse, seine Energie ins Gemeinwohl zu stecken. Sein Bestreben gilt nur dem persönlichen Wohlergehen; wenn dieses Ziel unerreichbar scheint, liegt der Gedanke an Emigration nahe.

Ist Bildung allen ohne Hürde zugänglich, kann sie unsere Gesellschaft positiv verändern, denn jeder Einzelne kann dazu beitragen, eine gerechtere und vielfältigere Gesellschaft zu entwerfen. Wer mehr weiss, will mehr wissen. Wer kritisch denkt, entwickelt neue Ideen und Vorschläge. Diese Dynamik wirkt wie ein Zünder, steckt andere an. Sie bewegt, treibt an und spornt an. Eine solche Gesellschaft entwickelt sich vorwärts, probiert, korrigiert, lernt aus Fehlern und wächst stetig weiter. Der Einzelne trägt zum Gemeinwohl bei und Ausgrenzung existiert nicht.

Bildung – ob vorhanden oder nicht – verändert unsere Gesellschaft auf jeden Fall.